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Erlebnispädagogisches Jugendwochenende 2022

BFS-NRW LogoDieses Jahr fand das Erlebnispädagogische Jugendwochenende erstmals in der Jugendherberge Aachen statt. Erfreulicherweise konnten wir drei neue Teilnehmer: innen begrüßen, die sich sofort in die „alte" Gruppe integriert haben. Dazu beigetragen hat sicherlich die allseits beliebte Kennenlernrunde, welche aber eher schnell als nötiges Übel beendet wurde. Während einer kleinen Party und einem netten Beisammensein im Anschluss hatten alle Jugendliche die Möglichkeit sich auszutauschen und besser kennenzulernen. Mit lauter Musik nach Wunsch der Jugendlichen ließen wir den Abend dann ausklingen.

Der nächste Tag begann für den Geschmack der Teilnehmer: innen deutlich zu früh, aber wir hatten viel vor. Das erste Highlight des Wochenendes stand an. Der Verein hat für die Jugendlichen eine Kartbahn angemietet, auf der sie im geschützten Rahmen ihr Fahrkönnen unter Beweis stellen konnten. Nach einer langsamen Runde zur Erkundung der Strecke gaben dann aber alle mächtige Gas. Die Rücksichtnahme auf die anderen, sowie die nötige Vorsicht hatten dabei alle stehts im Hinterkopf. Es war sehr beeindruckend zu beobachten, wie gut sich die Jugendlichen trotz ihrer Seheinschränkung auf der Bahn orientieren konnten. Das große Abschlussrennen haben dann nochmal alle richtig genossen. Alle blieben unverletzt, nur ein Betreuer, der konnte die Geschwindigkeit wohl noch nicht so richtig einschätzen...

Startgasse der Kartbahn mit mehreren Karts und behelmeten Fahrern.
Von dort aus ging es Zum Dreiländerpunkt, wo Deutschland, Belgien und die Niederlande aufeinandertreffen. Nach dem anstrengenden und konzentrationsfordernden Kartfahren war nun eine Stärkung dringend nötig. Der nächste Programmpunkt stand aber schon an und so bleib leider nicht viel Zeit, um das Gelände mit seinen verschiedenen Möglichkeiten zu erkunden.
Vom Dreiländerpunkt ging es direkt in ein kleines Freizeitbad. Frisch gestärkt konnten die Jugendlichen hier ihre letzte Energie raustoben. Die Rutschrennen auf der Wildwasserbahn oder der Wellenrutsche waren sicherlich für viele ein großes Highlight. Auch an dieser Stelle waren wir wieder von der guten Orientierung der Jugendlichen überrascht. Nachmittags hatten dann alle einen Durchhänger. Wen wundert's, nach so viel Aktion. Zur Stärkung gab's eine leckere niederländische Pommes. Sicherlich für viele ein weiteres Highlight. Nun wurde es aber auch wieder Zeit für die Heimreise Richtung Jugendherberge, denn es sollte noch ein gemütlicher Grillabend auf uns warten.
Leider war an dieser Stelle auf das nass-graue Aachener Wetter verlass. Der Himmel zog sich zu und es wollte einfach nicht aufhören zu regnen. Aber wie heißt es so schön: „Nur die Harten kommen in den Garten!". Und so stellte sich unser Grillmeister aufopferungsvoll zum Grillen in den Regen. Den Abend ließen wir ohne großes Programm in einer gemütlichen Runde ausklingen. So hatten die Jugendlichen nochmal Zeit sich etwas auszutauschen. Das „Rumblödeln" ist aber natürlich auch nicht zu kurz gekommen. Die Mädels hatten unfassbaren Spaß daran uns Jungs zu schminken. Aber auch selbst geschminkt zu werden genossen sie sehr. An diesem Abend gingen dann auch ungewöhnlich früh die Lichter aus.

Teilnehmerin schminkt Teilnehmer an den Augen
Am Sonntagvormittag stand ein letzter Programmpunkt auf den Plan: wir fuhren in die Boulderhalle. Hier hatten die Jugendlichen die Gelegenheit ihre Kletterkünste und Kenntnisse unter Beweis zu stellen. Auch wenn es sich wiederholt, muss an dieser Stelle nochmal erwähnt werden, dass die Teilnehmer: innen ganz selbstverständlich ohne den Bedarf von großer Begleitung durch die Halle spaziert sind und wie selbstverständlich eine Wand nach der anderen hochgeklettert. Irgendwann war dann aber auch die Luft raus und die Menge verlagerte sich in die Schaumstoffgrube zum Quatsch machen.

3 Jugendliche Klettern in einer Halle an Stangen und Leitern


Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen beendeten wir das Wochenende mit einer Abschlussrunde. Für alle Teilnehmer: innen war eindeutig das Kartfahren ein großes Erlebnis. Das Klettern wurde hingegen als austauschwürdig empfunden. Die Planungen für dieses Jahr laufen auf Hochtouren und es scheint zu gelingen alle Wünsche umzusetzen. Wir hatten viel Spaß mit euch, möchten uns für dieses gelungene Wochenende bedanken und freuen uns auf ein Wiedersehen.

Teilnehmendengruppe posiert auf und am oberen Rand einer Kletterwand

Bericht: Mirko Gyo u. Jan Seikrit
(Fotos: J. Seikrit/F.Laemers)

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